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Spektakulärer Fund

Wie wir im Keller die DDR entdeckten

Am Anfang stand ein spektakulärer Fund: Als wir uns nach dem Tod unseres Vaters daranmachten, den Nachlass im Keller zu ordnen, machten wir eine unglaubliche Entdeckung. Ein unüberschaubares Konvolut an Negativen, Dias und Schmalfilmen.



Eine unglaubliche Sammlung. Es gab Schränke mit jeweils zwölf Schubladen. In die Schubkästen waren Böden aus Sperrholz eingearbeitet, in jeder einzelnen Lade waren 43 Bohrungen von jeweils drei Zentimetern Durchmesser in das Sperrholz getrieben. In jeder Bohrung befand sich ein Kleinbildfilm – aufgerollt, als wenn er gerade gekauft worden wäre. Außerdem weitere Kisten mit jeweils 600 einzeln zugeschnittenen Rollfilmnegativen im Format 6x9 Zentimeter. Eine pedantische Ordnung. In Schränkchen mit jeweils zwölf Schubläden entdeckten wir gerahmte Dias mit Aufschriften wie »Ostsee II«, »Oberlausitz« oder »Schule III«.



Doch was mit all den Fundstücken tun? Nachdem wir erste Abzüge gemacht hatten, erkannten wir die überdurchschnittliche technische Qualität der Fotografien. Mehr jedoch faszinierte das handwerkliche Geschick und die souveräne Wahl des Motivs, verbunden mit einem leidenschaftlichen Blick des Fotografen. Nach und nach entpuppte sich der Fund als gigantischer Fotoschatz: Mehr als 60.000 Bilder hat der hauptberufliche Lehrer und passionierte Fotograf Manfred Beier hinterlassen – ein Lebenswerk und ein Glücksfund der Geschichte!

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